Was tun, wenn Ihr Gesicht aufgrund einer Arzneimittelallergie geschwollen ist?

Was tun, wenn Ihr Gesicht aufgrund einer Arzneimittelallergie geschwollen ist?

Medikamente können zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden, haben aber auch eine gewisse stimulierende Wirkung. Bei manchen Menschen, die zu Allergien neigen, kommt es auch zu allergischen Reaktionen auf die Medikamente, die zu Schwellungen im Gesicht führen. Wenn Sie unter einer Arzneimittelallergie leiden, müssen Sie angemessene und wirksame Maßnahmen ergreifen, um die Situation zu lindern. Zu den spezifischen Linderungs- und Behandlungsmethoden gehören: Beseitigung der Ursache, unterstützende Therapie, Verbesserung der Ausscheidung und medikamentöse Behandlung.

1. Beseitigen Sie die Ursache

Die erste Maßnahme besteht darin, alle mutmaßlich auslösenden Medikamente abzusetzen. Vermeiden Sie die weitere Einnahme dieser Medikamente, wenn die Vorboten einer Arzneimittelreaktion aufgetreten sind.

2. Unterstützende Therapie

Sorgen Sie für günstige Bedingungen für den Patienten und vermeiden Sie ungünstige Faktoren, damit dieser den selbstlimitierenden Krankheitsverlauf erfolgreich abschließen kann. Dazu gehören etwa Bettruhe, eine nährstoffreiche Ernährung, die Aufrechterhaltung einer geeigneten kalten und warmen Umgebung und die Verhinderung von Sekundärinfektionen.

3. Ausscheidung stärken

Verwenden Sie nach Bedarf Abführmittel und Diuretika, um die Ausscheidung von Arzneimitteln aus dem Körper zu fördern.

IV. Medikamentöse Behandlung

 

1. Leichte Fälle: ① Nehmen Sie 1 bis 2 Antihistaminika oral ein. ②Intravenöse Injektion von Vitamin C. ③10 % Calciumgluconat oder 10 % Natriumthiosulfat intravenöse Injektion. ④ Tragen Sie mehrmals täglich eine Calamin-Lotion mit Kampfer oder Minze auf die Haut auf, um den Juckreiz zu lindern, die Hitze abzuleiten und die Entzündung zu reduzieren. Normalerweise heilt es in etwa einer Woche ab.

2. Bei schwerwiegenderen Erkrankungen: ① Bettruhe. ②Wenden Sie das oben genannte Arzneimittel an. ③ Nehmen Sie Prednison oral ein. Eine vollständige Genesung tritt normalerweise nach etwa 2 Wochen ein.

3. Schwere Fälle:

Kortikosteroide: Hydrocortison, Vitamin C und 10 % Kaliumchlorid werden einer 5- bis 10-prozentigen Glucoselösung zugesetzt und langsam getropft. Es ist ratsam, die Infusion 24 Stunden lang kontinuierlich aufrechtzuerhalten. Wenn die Körpertemperatur wieder im Normalbereich liegt, der Ausschlag größtenteils abgeklungen ist und die Blutwerte im Normbereich liegen, kann die Hormondosis schrittweise reduziert werden, bis eine äquivalente Menge Prednison oder Dexamethason oral eingenommen wird. Wenn der Ausschlag nachlässt und sich der Allgemeinzustand weiter verbessert, kann die orale Hormondosis schrittweise reduziert werden. Das Prinzip besteht darin, die Dosis jedes Mal um 1/6 bis 1/10 der Tagesdosis zu reduzieren. Bei jeder Dosisreduzierung ist eine Beobachtung von 3 bis 5 Tagen erforderlich, und während der Reduzierung ist jederzeit auf das Rebound-Phänomen zu achten. Probleme bei der Behandlung schwerer Arzneimittelexantheme entstehen häufig durch eine falsche Dosierung oder Anwendung der Hormone, z. B. wenn mit einer zu niedrigen Dosis begonnen wird oder die Dosis zu schnell reduziert wird.

Antihistaminika: Nehmen Sie zwei gleichzeitig.

Antibiotika: Wählen Sie geeignete Antibiotika, um Infektionen vorzubeugen, aber seien Sie vorsichtig, denn Patienten mit schwerem Arzneimittelausschlag sind oft hochgradig allergisch. Sie neigen nicht nur zu Kreuzallergien gegen Medikamente, sondern können auch eine Multiallergie entwickeln, d. h. sie werden allergisch gegen Medikamente, die in ihrer Struktur überhaupt nichts mit den ursprünglichen allergenen Medikamenten zu tun haben, und verursachen so neue Arzneimittelausschläge.

Lokale Behandlung: Die lokale Behandlung und Pflege der Haut- und Schleimhautschäden ist bei Patienten mit schwerem Arzneimittelexanthem sehr wichtig und entscheidet oft über Erfolg oder Misserfolg der Behandlung. Im frühen akuten Stadium können Hautläsionen mit großen Mengen Puder oder Calamin-Lotion behandelt werden, um die Haut zu schützen und Entzündungen und Schwellungen zu reduzieren. Bei Exsudatbildung feuchte Kompressen mit normaler Kochsalzlösung oder 3 %iger Borsäurelösung auflegen, 4- bis 6-mal täglich wechseln und nach dem Trocknen 1- bis 2-mal täglich eine Paste aus 0,5 % Neomycin und 3 % destilliertem Zuckeröl verwenden.

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