Männer mit dicker Taille leiden häufiger unter sexueller Dysfunktion

Männer mit dicker Taille leiden häufiger unter sexueller Dysfunktion

Einem aktuellen Bericht auf der US-Website „Health Day“ zufolge ergab eine neue Studie im britischen „International Journal of Urology“, dass das Risiko sexueller Funktionsstörungen umso größer ist, je dicker der Taillenumfang eines Mannes ist.

Forscher am New York Presbyterian Hospital-Cornell University Weill Medical Center befragten mehr als 400 männliche Patienten mit Harnwegsproblemen wie häufigem Wasserlassen. Davon haben 37,5 % einen Taillenumfang von weniger als 91 cm, 1/3 einen Taillenumfang zwischen 91 und 100 cm und 29 % einen Taillenumfang von mehr als 100 cm. Die Ergebnisse zeigten, dass Fettleibigkeit nicht nur das Risiko von Herzerkrankungen und Stoffwechselstörungen bei Männern erhöht, sondern auch das Risiko sexueller Funktionsstörungen und häufigen Harndrangs erhöht.

Die neue Studie ergab außerdem, dass unter den Teilnehmerinnen mit dem größten Taillenumfang etwa 75 % unter Erektionsstörungen (erektiler Dysfunktion) litten und 65 % Schwierigkeiten beim Ejakulieren hatten. Doch mit der Abnahme der Fettleibigkeit verbessert sich die sexuelle Funktion. Bei den Patienten mit einem Taillenumfang von 91 bis 100 cm lag die Häufigkeit von erektiler Dysfunktion nur bei 50 % und die Häufigkeit von Schwierigkeiten bei der Ejakulation nur bei 40 %. Bei den Männern mit dem kleinsten Taillenumfang lag die Häufigkeit von Erektionsstörungen bei 32 % bzw. 21 %.

Die neue Studie ergab außerdem, dass Teilnehmerinnen mit dem größten Taillenumfang häufiger urinierten; etwa 40 % urinierten mehr als 8 Mal in 24 Stunden. In den beiden Patientengruppen mit mittlerem und kleinstem Taillenumfang betrug die Rate an starkem häufigem Harndrang nur 27 % bzw. 16 %.

Der Leiter der neuen Studie, Dr. Stephen Kaplan, Professor für Urologie, analysierte, dass die genauen Prinzipien der Beziehung zwischen Fettleibigkeit und sexueller Funktion sowie häufigem Wasserlassen zwar noch nicht vollständig verstanden seien, es auf Grundlage der aktuellen Forschung jedoch zumindest zwei Erklärungen gebe: Die eine sei, dass Fettleibigkeit die Durchblutung im Beckenbereich beeinträchtige; die andere, dass Fettleibigkeit hormonelle Veränderungen bei Männern verursachen könne. Dr. Kaplan sagt, dass Gewichtsverlust das Sexualleben und die Harngesundheit eines Mannes verbessern kann. Studien haben ergeben, dass eine Reduzierung des Taillenumfangs um 6 cm die sexuelle Dysfunktion und Probleme beim häufigen Wasserlassen bei Männern deutlich verbessern kann.

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