Hämorrhagische Erkrankungen kommen in unserem täglichen Leben ebenfalls relativ häufig vor. Sie beziehen sich auf Anomalien im Hämostasemechanismus des Körpers. Hämorrhagische Erkrankungen werden hauptsächlich in zwei Typen unterteilt: erworbene und erbliche. Klinisch manifestieren sie sich hauptsächlich als Blutungen in verschiedenen Körperteilen. Ihre Pathogenese ist vielfältig und klinisch ist eine symptomatische Behandlung erforderlich. Beispielsweise sind submuköse Blutungen, tiefe Gewebeblutungen und viszerale Blutungen relativ häufige Blutungen. Klinische Manifestationen Die klinischen Manifestationen hämorrhagischer Erkrankungen sind hauptsächlich Blutungen in verschiedenen Körperteilen. Bei der Erstuntersuchung einer Blutungsstörung sind detaillierte Befragungen zur Blutungsgeschichte, Familienanamnese, Symptomen und eine sorgfältige Untersuchung der Blutungszeichen des Patienten für die Diagnose des Patienten sehr wichtig. Bei der Erhebung der Krankengeschichte sollte auf das Geschlecht des Patienten, das Alter zum Zeitpunkt der Blutung, die Häufigkeit der Blutungen, Medikamente, Operationen, Traumata in der Anamnese und das Fehlen einer Familienanamnese geachtet werden. Was sind Blutungsstörungen? 1. Submuköse Blutungen Die häufigsten und am leichtesten zu erkennenden Symptome und Anzeichen verschiedener Blutungserkrankungen, insbesondere Gefäß- und Thrombozytenerkrankungen, sind Haut- und Submukosablutungen. Die Symptome können je nach Grad, Ausmaß und Ort der Blutung variieren. 2. Tiefe Gewebsblutungen: Tiefe Gewebsblutungen kommen häufig in tieferen Bereichen vor, beispielsweise im Unterhautgewebe, in den Muskeln, Gelenkhöhlen und serösen Hohlräumen. (1) Unter einem Hämatom versteht man eine Blutung im tieferen Unterhautgewebe, in der Muskulatur oder anderen Weichteilen. Wenn das Hämatom groß ist, kann es zu Schwellungen und Schmerzen führen und auf benachbarte Gewebe und Organe drücken, was wiederum Schmerzen und Funktionsstörungen verursacht. Bei Gerinnungsstörungen wie Hämophilie treten häufig leichte Traumata oder spontane Hämatome auf. (2) Gelenkblutungen treten häufig in gewichttragenden Gelenken auf, wie etwa in Knien, Knöcheln, Ellbogen, Handgelenken und Hüften. Im Frühstadium können Gelenkschwellungen und Schmerzen auftreten und bei einer Gelenkpunktion kann altes Blut ansaugen, das schwer gerinnen kann. Wiederholte Gelenkblutungen können zu dauerhaften Gelenkdeformationen und schweren Funktionsstörungen führen. Gelenkblutungen kommen häufig bei Gerinnungsstörungen wie Hämophilie vor. 3. Viszerale Blutungen Viszerale Blutungen können sich klinisch als Hämoptyse, Hämatemesis, Blut im Stuhl, Hämaturie, gesteuerte Blutung und Blutung im Zentralnervensystem mit starker Blutung manifestieren. Neben den entsprechenden Organ- und Systemsymptomen kann es auch zu Durchblutungsstörungen durch Blutverlust bis hin zu Symptomen wie einem Schock kommen. Es tritt vor allem bei schwerer Thrombozytopenie und Gerinnungsfaktormangel auf. |
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